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von Yarik am 7.Jan.2001 01:16 (vorlesen)

Auch Yarik wird es allmählich kalt draussen, als das Feuer ausgegangen war und er entschliesst sich ebenfalls in die Hütte zu gehen, doch seine Aufregung lässt ihn nicht schlafen. Die Situation auf der Insel beunruhigt ihn. Zuerst die unmengen von Vögeln, der seltsam aussehende Berg, und dann diese Flaschenpost die Ethanos fand. Während Yarik seine Gedanken so schweifen lässt, bemerkt er wie auch die anderen in die Hütte kommen, und sich schlafen legen.
Mehrmals wälzt sich Yarik auf den Palmwedeln hin und her, und entschliesst sich zu einem mitternächtlichen Strandspaziergang.
Leise, ohne alle anderen zu wecken, verlässt Yarik die Hütte. Er hätte sowieso nicht schlafen können bei Rayden`s lautem schnarchen, und läuft ziellos am dunklen Strand entlang. Als er zum Himmel blickt, erkennt er, wesshalb Fara am Feuer die Ganze Zeit nach oben starrte. "Sie sind wirklich wunderschön", denkt er. "Es gibt soviel Geheimnisse auf dieser Welt die wir nie lösen werden. Und doch hat jeder von uns seine Aufgabe und Bestimmung in dieser Welt. Doch welche habe ich? Bin ich derjenige, der laut Ethanos` Vision die Insel nie verlässt? Wenn nicht ich, wer wird es sein von den mutigen Helden die mir alle so ans Herz gewachsen sind?
Keiner hat es verdient hier zu sterben."

Plötzlich stolpert Yarik über eine umgestürzte Palme und entschliesst die Augen doch besser von den Sternen abzuwenden während er läuft.

Ein Blick zurück. Das Lager ist schon nicht mehr zu erkennen. Das Feuer ist längst aus, nur die Glut meint Yarik noch erkennen zu können. Er setzt sich in den Sand und blickt aufs Meer hinaus. Er hört dem Rauschen zu träumt von seiner Jugend, von Vanello und der hübschen Bauerstochter, der er immer so gerne zusah wenn sie im Garten arbeitete. Ja, Yarik mochte Sie, und auch Sie lächelte öfer zu Yarik zurück wenn er in seiner Werkstatt wieder an einem Bogen arbeitete.
"Ich bin so dumm! Warum habe ich sie nie angesprochen, ja sie nicht einmal nach ihrem Namen gefragt. Und jetzt bin ich hier und sehe sie vielleicht nie mehr wieder!"

Yarik lässt sich nach hinten zurückfallen und blickt wieder hinauf zu den Sternen... bis er, sich völlig unbewußt der Gefahr in der er sich befindet, am Strand einschläft...


 

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  • Der Abend (Fara | 6.Jan.2001 21:44)
    • RE: Der Abend (Yarik | 7.Jan.2001 01:16)

 

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