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von Yarik am 9.Jan.2001 08:10
(vorlesen)
Es ist noch dunkel draussen, da erwacht Yarik schweissgebadet aus dem Schlaf. Alle anderen, ja selbst Ethanos, der die zweite Nachtschicht in Folge doch nicht so ganz packte, lagen noch friedlich auf ihren Palmwedeln. Yarik jedoch hielt es nicht mehr, er musste hier raus, und irgendjemandem von seinem Traum erzählen. Draussen vor der Hütte saß Lunatic mit offenen Augen und bemerkte sofort, dass Yarik etwas auf dem Herzen lag. "Yarik, schon so früh wach. Oh jeh, wie seht ihr denn aus, seid ihr krank?" "Nein, aber danke der Nachfrage, ich hatte einen schlimmen Traum.....
...Ich sah eine Siedlung, es war Nacht und stürmisch. Schlechtes Wetter herrschte über den Dächern und die Einwohner waren aufgeregt. Alte Leute knieten vor ihren Hütten und beteten, junge saßen in ihren Hütten und blickten vorsichtig aus den Fenstern. Es war seltsam, es war Nacht, und doch sah ich beide Sonnen am Mittagshimmel stehen, als ob jemand ihr Licht genommen hätte. Der Sturm nahm zu und die ersten Bäume knickten. Holzlatten, ja sogar Steinbrocken riss der Sturm mit sich. Und da sehe ich ein Mädchen im Schlamm liegen. Über ihrem rechten Auge floß Blut aus einer breiten Platzwunde über ihre Backen auf den Boden. Verdünnt mir dem Regen bildetetn sich dort Pfützen aus Blut. Ihr Kopf war unnatürlich zu Seite gewinkelt, vermutlich brach ihr ein umherfliegender Gegenstand das Genick." "Yarik, was ist los, ihr zittert am ganzen Körper, na los erzählt schon, was seht ihr?" "Lunatic, ich.. ich... oh, nein! Ich kenne dieses Mädchen. Es ist eine Bauerstochter aus Vanello, und da - meine Hütte ! Lunatic, der Dämon ist in Vanello, ich weiss es! Oh Gott, und wir sind hier auf dieser Insel und können rein garnichts tun." Yarik sinkt auf die Knie und sofort reicht im Lunatic seine stützende Hand, bevor er ganz zusammenbricht. Nach dem Spektakel vor der Hütte wachten auch andere auf, und wagten einen Blick aus der Hütte, um zu fragen was denn los sei...
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