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von Gandalf am 9.Jan.2001 15:52
(vorlesen)
Auch Gandalf hat nach der langen Nacht mit Rayden von dem Traum Yariks gehört. Nun eigentlich schien Gandalf gestern abend sehr müde gewesen zu sein, aber erstens kennt er sich wirklich sehr gut mit den Rätseln des Himmels aus und außerdem war er froh, Rayden in wachem und vor allem nüchternen Zustand anzutreffen. Während die Sonne an diesem vierten Tage des Abenteuers schon hoch über der Insel stand erblickte Gandalf seinen Freund Ethanos, der nicht wie üblich, in seinen Kräutern und Blättern vertieft war, sondern alleine am Waldrand saß: "Was haltet ihr von Yariks Traum?" - "Zuerst war ich nicht überzeugt, aber Yarik irrt nicht! Andererseits...". Mit einem leisen lächeln schüttelt Gandalf seinen kahlgeschorenen Kopf: "Ethanos, wo seid ihr mit euren Gedanken? Ich weiß nicht, ob Yarik recht hat; vielleicht ist es so! Leider können wir im Moment aber nichts für die Vanelloaner (oder wie heißt das?) nicht machen, oder wollt ihr versuchen hier wegzukommen?" Ein leichtes Kopfschütteln ist die einzige Antwort, die Gandalf erhält. "Wenn es so ist, sollten wir die Abwesenheit des Dämons nutzen, die Insel mit unseren Waffen erkunden und Myrten finden!" Zuerst sah man nur Ratlosigkeit, dann ein kleines Funkeln in Ethanos´ Augen:"Sagt Gandalf, wer ist Myrten? Wisst ihr mehr, als ich?" Rayden konnte sogar vom Lagerfeuer her Gandalfs Seufzer hören: "Ich habe euch was verschwiegen!" und Gandalf erzählte die Geschichte von Myrten, dessen Karte bereits in Arjano gefunden wurde. "Also, meint ihr nicht auch, dass wir aufbrechen sollten?". Ethanos scheint garnicht zu bemerken, dass Gandalf sein Schwert vorhin neben sich in den fast goldenen Sand gelegt hat; nun nimmt er es auf, schneidet sich eine kleine Wunde in die linke Hand und sagt: "Blutsbrüder..."
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