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von Yarik am 10.Jan.2001 00:43 (vorlesen)

"Ich habe nachgedacht, Freunde." verkündet Yarik, der gerade aus der Hütte kommt. "Ich bin mir sicher, das wir richtig entschieden haben morgen aufzubrechen. Leider sagt mir mein Gefühl immer stärker, dass mein Traum wahr ist. Und wenn der Dämon wirklich in Vanello ist, sollten wir die Chance nutzen und schleunigst aufbrechen um unsere Ausrüstung wieder zu finden. Es ist ein Jammer für jeden von uns, der Freunde in Vanello hat, aber hier können wir nichts für sie tun. Wir leben hier und jetzt und müssen ersteinmal mit unserer Situation fertig werden." Yarik klang sehr sicher, als habe er mit der Angst die ihm der Dämon anfangs bereitete abgeschlossen. Lunatic blickte Yarik mit großen Augen an, eine solche Entschlossenheit hätte er Yarik nie zugetraut. Er wusste dass Yarik tapfer war und ohne Zweifel für seine Freunde sterben würde, aber dass er jemals so selbstsicher und bestimmend auftrat jagte ihm irgendwie einen Schauer über den Rücken. "Kommt Yarik, setzt euch zu uns ans Feuer". Fara zeigt mit der Hand zwischen sich und Aretha. "Setzt Euch und erzählt etwas aus eurer Vergangenheit. Ich weiss so gut wie nichts über Euch, Aretha sagte mir ihr wart verliebt in die Bäuerin, die ihr in Eurem Traum saht?" "Nein, tut mir leid Fara, ich würde mich gerne zu Euch setzen und mit Euch reden, aber ich habe ein Versprechen einzulösen, dem ich jetzt nachkommen werde." Yarik blickt Fara freundlich an und es kam ihr sogar so vor als zwinkerte Yarik ihr zu. Aber sie hatte sich wahrscheinlich geirrt. Dann wendete Yarik seinen Blick zu Aretha und streckte ihr seine Hand entgegen. Ohne auch nur ein Wort zu sagen ergiff Aretha seine Hand, stand auf und lehnte sich leicht gegen Yariks Schulter. "Habt noch einen schönen Abend und denkt an den morgigen Tag, Fara. Also versprecht mir dass ihr nicht so lange auf bleibt!" sagte Aretha dann doch. Als Yarik sich schon umgedreht hatte warf Aretha einen letzten Blick zu Fara. Was der wohl zu bedeuten hatte? Sofort drehte Aretha sich um und ergriff wieder Yariks Hand, worauf beide den Strand hinunterschlenderten.
Fara konnte nur noch die Silhouetten der beiden erkennen, dann blickte sie Ethanos an: "Was denkst du war es für ein Versprechen?" "Ich denke, ... ach weißt du, lass sie es geniessen. Es tut beiden gut, jemanden zu haben, an den sie sich anlehnen können, und bei dem sie sich geborgen fühlen, besonders jetzt in dieser ungewissen Zeit. Ich gönne es den beiden von Herzen"

 

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